Montag, 14. März 2016

Reisetipps für Leipzig

Eis von Pfeifers Eisdiele, Schleifenfänger Braut- und Festmode, Tapas im La Cantina, Sushi im Shiki


Die Leipzig-Tipps stammen von zwei Reisen nach Leipzig im letzten Jahr. Der Artikel hat bis heute im Entwurf-Status festgehangen. Damit die Tipps nicht verloren gehen, haben wir den Artikel aktualisiert und jetzt online gestellt.

Gutes Essen in Leipzig - Sushi, Eis, Cupcakes und Tapas


Shiki (Sushi) // Im Shiki waren wir auf der ersten Reise mit Freunden, und weil das Sushi so gut war, haben wir auf der zweiten Reise gleich einen Tisch vorbestellt und uns Samstag Abend jeder ein großes Sushi-Menü bestellt. Übrigens ist auch das vegetarische Sushi sehr gut!

La Cantina // Die Tapas-Bar war eine Empfehlung einer Freundin und wir hätten besser einen Tisch reserviert. Freitag Abend war das Restaurant voll, aber wir fanden noch einen kleinen Tisch und bestellten direkt an der Theke die Leckereien. Am Tisch neben uns hatte man gleich ein Menü aus kalten und warmen Tapas gewählt und alles sah unglaublich gut aus.

Pfeifers Eisdiele // Hausgemachtes Eis in DDR-Ambiente. Seit 1953 wurde das Interior des Eisladens nicht mehr geändert, aber die lange Schlange und die komplett besetzten Tische zeigen, dass das Eis hier ausgesprochen gut ist.

Mintastique // War ein Zufallsfund auf unserer ersten Leipzig-Reise, ist aber natürlich kein Geheimtipp für Leipzig. Für uns war's aber tatsächlich der erste Cupcake, den wir jemals gegessen haben und die Beratung für Cupcake-Neulinge war wirklich sehr hilfreich. Rosarotes Ambiente, in dem man auch Cupcake-Kurse machen kann.

Pilot // Sehr leckeres Frühstück und tolles, gediegenes Ambiente. Leider hatten wir einen Tag erwischt, an dem der Service dermaßen unterbesetzt war, dass wir über eine Stunde auf unser Frühstück gewartet haben.

Kaffeetrinken in Leipzig


Brühbar // Unser erster Anlaufpunkt in Plagwitz mit einer kompletten Innenausstattung aus Europaletten. In der Brühbar wird frisch geröstet und man kann zwischen verschiedenen Sorten und Zubereitungsarten wählen. Fachkundige Beratung und eine große Auswahl an Kaffeezubehör gibt's oben drauf. Große Besuchsempfehlung!

Röstgut // Liegt unglaublich schön unweit der Weißen Elter in einem alten Backsteinhaus (ehem. Zelluloidfrabik). Neben den selbstgerösteten Kaffees gibt es leckere, hausgemachte Kuchen, Schokoladen und Bio-Tees und gute Beratung.

Einkaufen bei "Schleifenfänger" und "Das rote Paket"


Schleifenfänger // Lauras Blog befindet sich seit so vielen Jahren in Monas Leseliste, dass ein Besuch in ihrem neueröffneten Laden für Braut- und Festmode ganz oben auf der Liste stand. In Lauras liebevoll eingerichtetem Laden kann man sich fachkundig beraten und das passende Outfit auf den Leib schneidern lassen.

Das rote Paket // Ein fröhlicher Laden mit gut ausgewählten Accessoires und Möbeln internationaler, junger Designer. Sollte man unbedingt besuchen, wenn man in Leipzig ist.

Die Spinnerei und der Flohmarkt in Markkleeberg


Spinnerei // Auf dem Gelände einer alten Baumwollspinnerei befinden sich zahlreiche kleine Ateliers, Galerien und eine große Filiale des Materialhändlers Boesner. Vor allem während der Designer's Open kann man hier Künstlern und Kunsthandwerkern bei der Arbeit zuschauen und tolle Einzelstücke entdecken. Auch sonst lohnt sich ein Besuch des Geländes - einige Ateliers und Galerien waren auch am Samstag geöffnet und im kleinen Café gibt es leckere Snacks und eine Fassbrause zur Stärkung.

Flohmarkt in Markkleeberg // Europas größter Antik- und Trödelmarkt ist tatsächlich einer der schönsten Flohmärkte, weil es wirklich noch alte Sachen zu guten Preisen zu kaufen gibt. Einmal im Monat findet er am Samstag und Sonntag statt - es gibt mehrere Hallen und eine große Außenfläche, die man durchstöbern kann. Wer zu einem Flohmarktwochenende in Leipzig ist, sollte hier unbedingt vorbeifahren.

Sonntag, 13. März 2016

Ein Wochenende in Nürnberg

Wenn ihr das Bild auf Instagram findet - darunter sind alle Tipps nochmal gesammelt!

Reisetipps auf Instagram


Am Wochenende waren wir in Nürnberg - und weil wir vorher auf Instagram so viele tolle Tipps bekommen haben, was man fernab der Nürnberg-Klassiker noch ansehen sollte, haben wir die für euch hier einmal gesammelt - vor allem also gute Orte zum Essen, Trinken und um handgefertigte Dinge zu kaufen.

Vom Burgberg aus die Stadt erkunden


Gewohnt haben wir in einer Privatwohnung, die wir über airbnb gebucht haben. Wieder einmal hatten wir richtig Glück - eine schöne Wohnung, eine nette Vermieterin und eine top Lage nur 5 Gehminuten von der Burg entfernt. Natürlich sind wir wieder sehr viel herumgelaufen - am Freitag haben wir uns die Altstadt angesehen, die Burg, sind die Stadtmauer entlang gelaufen und haben einen kurzen Halt auf dem Ostermarkt gemacht. Am Samstag sind wir durch Gostenhof gebummelt und haben am Nachmittag dem Neuen Museum einen Besuch abgestattet. Der Sonntag war für einen Besuch des Dokumentationszentrums auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände und einen Spaziergang um den Duzendteich reserviert - davor gab es ein schnelles Frühstück bei Brezen Kolb (mit Brezn-Drive-in!).

V.l.n.r. und von oben nach unten: Cappuccino in der Machhörndl-Rösterei, Kumpir in der Krumbeere, lokales Bier aus dem Bier Konto, Kuchen in der Krummbeere, Edamame als Vorspeise und Fisch und vegetarisches Gericht in der Australien Bar & Kitchen, Burger im Beckschlager, Brühkaffee von Machhörndl im Crämer & Co.

Essen & Trinken & Kaffee & Kuchen in Nürnberg


Australien Bar & Kitchen: Ein Tipp unserer Vermieterin, in der Altstadt gelegen. Gemütliches Ambiente, interessante Speisen. Wir hatten Fisch (Baramundi) im Bananenblatt, mit Galgant und Zitronenmyrte aromatisiert und eine vegetarische Komposition aus einem gekochten, frittierten Ei auf einer Creme aus Avocado und Feta, Polenta und Spinatsauce. Das Essen war wirklich gut und wir haben auf jeden Fall ein bisschen Inspiration mit in unsere eigene Küche genommen!

Krummbeere: Das Lokal liegt im Stadtteil Gostenhof und die Spezialität auf der Speisekarte ist Kumpir - eine riesige, mit allerlei Leckereien gefüllte Ofenkartoffel. Weil es aber auch sehr gute hausgemachte Kuchen gibt, waren wir gleich zweimal dort - zum Frühstück mit Bananen-Schoko-Kuchen und Erdbeer-Mascarpone-Torte, und einige Stunden später zu unserem allerersten Kumpir. Das Gericht ist aktuell ein beliebtes Fastfood auf dem Balkan, der Name Kumpir aber kommt vom pfälzerischen "Krummbeere", wie uns der freundliche Besitzer erklärt hat. Das Innere der Kartoffel wird mit Butter und Käse zu Kartoffelbrei verrührt und dann kommt das Topping drauf. Sehr sehr lecker und eine absolute Empfehlung - auch für Veganer und Vegetarier gibt es Versionen.

Beckschlager: Weil wir früh dran waren, haben wir gerade noch so einen Platz in der Rock & Roll Wirtschaft bekommen. Die Karte hat uns erst einmal überfordert - so viele Burgervarianten. Weil auch die vegetarischen Burger mal außergewöhnlich anders waren, kamen ein Süßkartoffel-Burger mit roten Bohnen und ein Burger mit Angus-Rind auf den Tisch und beides war geschmacklich richtig gut.

Machhörndl: Wer in Nürnberg guten Kaffee trinken will, der muss zu Machhörndl. Am Freitag haben wir das Café im Modehaus Crämer & Co direkt in der Innenstadt besucht und uns durch die Brühkaffees probiert. Am Samstag haben wir einen Stopp in der Rösterei in Gostenhof eingelegt und auch die Espressogetränke getestet. Natürlich kam auch eine Tüte Bohnen mit zurück nach München. An beiden Orten gibt es übrigens auch Kaffeezubehör, in der Rösterei ist die Auswahl aber deutlich größer.

Bier Kontor: Ein neues Geschäft für Craftbier direkt in der Innenstadt im Mauthalle. Es gibt Biere aus der ganzen Welt - wir aber wollten lokales Bier und haben uns deshalb für Nürnberger Rotbier und ein IPA der New Beer Generation entschieden.

Leider haben wir in den empfohlenen Frühstückslocations Café Mainheim und Café Wohlleben keinen Platz mehr bekommen können - hier solltet ihr im Voraus einen Tisch reservieren. Auch die Rösttrommel war zu gut besucht und bleibt auf der Liste für's nächste Mal.

Anemoi und Senfgelb, dazwischen Schnappschüsse vom Herumspazieren.

Handmade in Gostenhof


Gostenhof ist, so hat man uns berichtet, der In-Stadtteil Nürnbergs. Es gibt einen eigenen Gostenhof-Guide, aber wir sind einfach ein bisschen umhergelaufen und haben überall hingesehen, wo etwas nett aussieht. Erste Anlaufstelle war aber natürlich das Anemoi.

Anemoi: Ein schöner Papeterie-Laden, in dem es vor allem handgefertigte Stempel und Siegel aus Metall gibt. Außerdem Postkarten, schöne Bänder, Geschenkpapier, Stifte... Hinter dem Tresen steht Lotte, die Inhaberin des Labels Herz im Sturm, und die ist nicht nur super sympathisch, sondern hat uns dann noch den Tipp gegeben, im Senfgeld vorbeizuschauen.

Senfgelb: Das Schaufenster verrät's - hier gibt es Vintage-Stücke. Außerdem jede Menge Keramikschmuck in leuchtenden Farben - Ohrringe, Kettenanhänger, Ringe, aber auch Schalen und Becher. Der Laden ist recht eng, aber die gekauften Ohrstecker wurden mit viel Liebe verpackt.