Mittwoch, 8. Oktober 2014

Willkommen in Amsterdam


Eine Woche Amsterdam...


Den zweiten Teil unseres Sommerurlaubs verbrachten wir dieses Jahr in Amsterdam. Und das erste Mal buchten wir für den Aufenthalt eine private Wohnung über airbnb im Stadtteil Van Galenbuurt. Mit einer perfekten Anbindung an Bus und Tram konnte man von dort aus in 15 Minuten in der Innenstadt sein - der Fußweg stellte sich allerdings auch als sehr lohnenswert heraus, denn bereits bei unserer Erkundungstour nach der Ankunft - noch ohne Plan und Ziel - stolperten wir über die erste Kaffeerösterei am Mercatorplein - white label coffee.


Vom Mercatorplein in die Innenstadt


Ein bisschen überrascht, dass gleich hinter der zweiten Straßenecke ein frisch gebrühter Filterkaffee auf uns wartet, vergaßen wir, auf die Öffnungszeiten zu achten, bestellten, blätterten in den Zeitschriften und wurden um halb sieben darauf hingewiesen, dass man eigentlich schon geschlossen habe. Mit einer Packung Kenya Kirinyaga landete noch schnell das erste Amsterdam-Souvenir in unseren Taschen, ehe wir uns auf den weiteren Weg Richtung Rozengracht und Innenstadt machten, um schließlich den Abend im Brandstof ausklingen zu lassen - mit sehr leckerem Burger und Bier. Die schönen Läden links und rechts unserer Route mussten wir uns für den folgenden Montag aufheben. Auch in Amsterdam haben am Sonntag die Geschäfte leider geschlossen.


Die Erkundungstour des Vorabends machte die Suche nach einem guten Frühstück relativ einfach - im Café Louter gab's zum frischgepressten O-Saft getoastetes Brot und - auch wenn es auf dem Handyknipsfoto vielleicht nicht so aussieht - den besten Gouda seit langem.

Der Vorteil eines airbnb-Appartements ist übrigens, dass man (zumindest in unserem Fall) eine voll ausgestattete Küche zur Verfügung hat und nicht jeden Tag auswärts essen muss. Wir nutzten sie zwar dann doch nur, um Frühstück und kaltes Abendbrot zu machen, aber ein Einkauf bei Bilder & de Clercq wäre eine gute Alternative gewesen. Das Geschäft funktioniert ähnlich wie das deutsche Kochhaus: man kauft die Zutaten nach Rezept ein und es landet immer nur so viel im Warenkorb, wie man auch tatsächlich benötigt. In München sind wir große Fans des "begehbaren Rezeptbuchs" und allein wegen der tollen Aufmachung sollte man hier mal vorbeischauen, wenn man in der Gegend ist.


Nachhaltige und handgefertigte Produkte einkaufen


Am Vorabend auf die "müssen wir unbedingt ansehen"-Liste gewandert waren auch zwei Shops in der Rozengracht. Guus ist ein Laden für nachhaltig produzierte, schöne Dinge - Wohnaccessoires, Taschen, Papeterie, T-Shirts und Kleinkram. Wir kauften einige Postkarten der niederländischen Illustratorin Lieke van der Vorst und wechselten dann die Straßenseite, um The new label project einen Besuch abzustatten.


Hinter dem langen Shopnamen verbirgt sich eine Fachvermietung für handgefertigte Einzelstücke, insbesondere für Schmuck. Wir besuchen solche Läden nicht nur deshalb gerne, weil wir lokal produzierte, handgefertigte Dinge sehr schätzen, sondern auch, weil Mona in München mit einigen Kolleginnen einen Atelierladen mit einem ähnlichen Konzept betreibt. In den liebevoll arrangierten Fächern fanden wir auch einige interessante Schmuckstücke, die mit Hilfe von 3D-Druckern gefertigt waren. Von der Rozengracht aus ging's weiter in's Jordaan - mit noch mehr gutem Kaffee und weiteren hübschen Geschäften. Den Bericht dazu gibt's in den nächsten Tagen hier auf dem Blog.

Ohne Fotos, aber trotzdem Tipps für diesen Bezirk sind das Restaurant Mazzo (sehr stylisches Ambiente, gehobener Service bei absolut moderaten Preisen), das Perlenparadies Coppenhagen kralen und natürlich Kitsch Kitchen  mit einer großen Auswahl an bunten Dingen und Wachstuchprodukten aller Art.

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