Donnerstag, 11. September 2014

Kaffee und Kuchen unterwegs - Máma mele kafe in Opava (CZ)


Stadtrundgang in Opava - und ein Lastenrad mit Espressomaschine


Als ich letztes Wochenende nach über 700km Autofahrt mit meinen Kollegen in der tschechischen Stadt Opava (deutsch: Troppau) angekommen bin (um die sechste Hochzeit in diesem Jahr zu feiern), hätte ich nicht gedacht, dass ich am nächsten Tag im Park auf ein Lastenrad mit Espressomaschine und Aeropress treffen würde. Markéta und Lukas haben ihren mobilen Kaffeeladen selber gebaut und hatten gerade ihren dritten Arbeitstag gestartet. Für die Aeropress verwenden sie Kaffee der Midnight Roasters aus dem 20km entfernten Vitkov - 18g haben sie mir geschenkt und auch im V60-Filter machen sich die Bohnen (Ethiopia Biru Bekele) wirklich gut! Ich habe mich sehr gefreut, die beiden kennenzulernen und durfte freundlicherweise auch ein Foto vom Team von Máma mele kafe schießen - ihr findet die beiden übrigens auf Facebook.


Es war für mich die erste Reise nach Opava - aber ganz sicher nicht die letzte. Ich hoffe, dass wir schon im nächsten Frühjahr wieder nach Tschechien reisen können - und dass nicht nur wegen der tollen und farbenprächtigen Fassaden!

mona

Dresden reloaded - ein Wochenende in Ebflorenz


Dresden Neustadt - erstmal einen Kaffee im Oswaldz


Bevor es für uns am Samstag endlich in den Sommerurlaub geht, waren wir vorletztes Wochenende noch einmal für drei Tage in Dresden. Erstes Ziel war am Freitag Nachmittag das Oswaldz in der Neustadt - wie hatten nämlich recherchiert, dass es dort den Kaffee der Dresdner phoenix coffee roasters gibt.


Zwischen zwei Wolkenbrüchen gelangten wir trockenen Fußes in die Bautznerstraße 9 und entschieden uns, einen Platz im Café den Tischen und Stühlen im Hof vorzuziehen - eine gute Entscheidung, denn so konnte man dem netten Mann hinter dem Tresen beim Zubereiten von Flat White und Brühkaffee über die Schulter schauen. Besonders gut gefallen hat uns, dass im Café kleine Karten mit Infos zum Kaffee auslagen - so konnte man ein bisschen mehr darüber erfahren, wo die Kaffeerösterei ihre Bohnen kauft und warum der Kaffee so viel teurer ist, als die Ware im Supermarkt. Zum Schluss kauften wir noch eine Packung Black Phoenix 15 und wechselten vom Kaffeeparadies ins Papierparadies gleich nebenan.

Im art+forum gibt es alles, was das Papierliebhaberherz höher schlagen lässt. Hefte, Stifte, Aufkleber, Papeterie und kleine Geschenke stapeln sich in der rechten Ladenhälfte bis an die Decke, während man hinter dem linken Eingang eine große Auswahl an Postkarten, Kalendern, Bilderrahmen und Drucken findet. Ein toller Laden zum Stöbern!


Erdnussbuttereis in der TikiBar und Hechtfest mit Pulled Pork


Und weil ein Dresdenbesuch ohne Erdnussbuttereis kein richtiger Dresdenbesuch ist, ging es wieder einmal in die Kunsthofpassagen (vorbei am Kitsch- und Trödelladen Cottage 17 in der Alaunstraße 17) zur Tiki Bar. Den Freitag Abend verbrachten wir dann - wie auch den Samstag Abend - auf dem Hechtfest mit leckerem Essen und jeder Menge Livemusik. Leider konnten wir nicht mehr ausfindig machen, von welchem Lokal der Stand mit Gewürzkaffee und Baklava war, aber Norman kann immerhin die Pulled pork-Burger vom Dampfschwein empfehlen.



Bevor wir Dresden am Sonntag wieder verlassen mussten, haben wir endlich den zweiten Teil der Dauerausstellung im Militärhistorischen Museum angesehen und anschließend Kaffee und Kuchen im Wohnzimmer bestelllt.


Schön gemütlich, inmitten von Plüschsofas, Omasesseln, Häkeldeckchen und alten Stehlampen serviert man hier Frühstück, Kaffee, Kuchen und Cocktails in und auf stilechtem Vintage-Geschirr - auf jeden Fall ein außergewöhnlicher Ort in Dresdens Neustadt.


Mal sehen, wann wir es das nächste Mal nach Elbflorenz schaffen - ein paar Punkte auf der was-wir-noch-ansehen-wollen-Liste sind noch nicht abgehakt...