Sonntag, 24. August 2014

Ein Wochenende in Berlin


Unser Wochenendtrip nach Berlin ist schon eine ganze Weile her. Anfang Mai haben wir auf dem Weg zu einer Hochzeit in Dresden für einige Tage Halt in Berlin gemacht, um dort Freunde zu treffen und ein Konzert des Konzerthausorchesters Berlin anzuhören, in dem eine Freundin spielt. Außerdem haben wir die Gelegenheit genutzt, durch einige Stadtviertel in Berlin zu laufen und ein paar netten Cafés und Läden zu besuchen.


Kaffee und Kuchen bei Cynthia Barcomi


Ganz oben auf der Liste stand das Deli von Cynthia Barcomi in den Sophie-Gips-Höfen in Mitte. Wer alle Backbücher von ihr hat, muss schließlich auch mal das Original für sich backen lassen. Das Deli liegt sehr schön und ruhig in einem Hinterhof. Und der Cheesecake ist wirklich verdammt lecker!


Ein Abend in Clärchens Ballhaus 


Feiertagsbedingt hatten in Mitte alle Läden zu - so drehten wir eine große Runde bis zum Brandenburger Tor, tranken eine Berliner Weisse am Potsdamer Platz und verbrachten den Abend in Clärchens Ballhaus (vielen Dank an Lu von Lu loves handmade für den Tipp). 2013 feierte man dort 100jähriges Jubiläum und noch heute finden regelmäßig Tanzkurse, Konzerte und Tanzabende statt - leider war drinnen kein Platz mehr frei, so dass wir nur kurz einen Blick in den Spiegelsaal und auf die dort tanzen Menschen werfen konnten. Aber auch draußen sitzt man unter den Bäumen sehr gemütlich - mit Decken gegen die Kälte und leuchtenden Lichterketten. Wirklich eine ganz besondere Location, deren Besuch wir nur empfehlen können (und die Pizza war auch sehr lecker!).


Berliner Lieblingscafé - WestBerlin am Checkpoint Charly


Dieses Mal hatten wir bewusst eine Hotelübernachtung ohne Frühstück gebucht und folgten am zweiten Tag einem Tipp der Künstlerin Sandra Juto (ein Blog mit tollen Kaffeetipps für Berlin!) und frühstückten unweit des Checkpoint Charlie im West Berlin.


Zu kaltem Hund und Bircher Müsli mit Beeren gab es leckeren Cappuccino und hinterher stöberten wir durch die Bücher- und Zeitschriftenabteilung im hinteren Bereich der Kaffeebar. Entdeckung des Tages: A delicious life, ein Buch über Lebensmittelhersteller und Restaurantbesitzer auf der ganzen Welt (oder wie es auf der Homepage des Gestalten-Verlags heißt: "A Delicious Life showcases today’s new food movement and the people behind it. The book takes us into the workplaces and minds of groundbreaking foodists who are fine-tuning cooking, baking, and brewing methods; rediscovering long forgotten ingredients; developing cutting-edge new recipes; and creating exceptional experiences around food.".

Gut gestärkt und in strömendem Regen ging's weiter zum Panoramaprojekt MAUER des Künstlers Asisi. Es zeigt einen fiktiven Herbsttag in den 1980er Jahren an der Berliner Mauer und wir waren von der Art der Darstellung so begeistert, dass wir wenige Tage später auch das Panorama in Dresden besucht haben.


Handgefertigtes und authentische Souvenirs kaufen


Wenige Meter vom Panorama entfernt findet sich Vielfach, ein kleiner Shop mit Produkten lokaler Designer und Künstler. Der Shop ist eine Fachvermietung, deshalb wechseln die Aussteller hier regelmäßig und das Sortiment ist bunt gemischt - Schmuck, Fotografie, Malerei, viel Genähtes, Taschen und und andere nette Kleinigkeiten sind in den Regalen zu finden. Wir kauften zwei schwarz-weiß Fotografien von Jens Junge/Nichtlicht Berlin; die Bilder sind auf grauen Recyclingkarton gedruckt und hängen dank Architektenklammern jetzt im Wohnzimmer.

Direkter Nachbar ist box off berlin. Hier gibt es ebenfalls Produkte von Berliner Designern zu kaufen - das Sortiment unterscheidet sich aber deutlich von dem im Vielfach - es lohnt sich also, in beiden Läden vorbeizuschauen. Im hinteren Bereich des Ladens gibt es außerdem wechselnde Ausstellungen zu sehen.


Frühstücken in Kreuzberg


Tag drei führte uns zum Frühstücken mit Freunden ins Bateau Ivre nach Kreuzberg. Von unserem Hotel am Spittelmarkt aus war der Weg ein netter Spaziergang durch das Viertel - vorbei am schoener.waers.wenns.schoener.waer, einem concept store für nachhaltiges Design am Moritzplatz.


Wir kauften noch ein paar hübsche Papierwaren, Tee in toller Verpackung und LemonAid für die Weiterfahrt nach Dresden und dann hieß es auch schon: "Tschüss Berlin, bis zum nächsten Mal!"

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