Freitag, 27. Juni 2014

Kassel - Karlsaue und Vorderer Westen


Von der Karlsaue zur Kaffeerösterei


Die zweite, grüne Sehenswürdigkeit in Kassel ist - neben dem Bergpark in Wilhelmshöhe - die Karlsaue, die unterhalb der Innenstadt an der Fulda liegt.


Am einfachsten erreicht man sie mit der Tram - Aussteigen am Friedrichsplatz und dann vorbei an Fridericianum, Theater, Dokumentahalle und Rahmenbau die Stufen runter zur Orangerie laufen. Wenn das Wetter gut ist, dreht man am besten gleich eine Runde durch den herrlichen Park - vorbei an Gräben und Teichen, unter Bäumen hindurch, am Planetenwanderweg vorbei bis hin zur Blumeninsel Siebenbergen. Die 1,5qkm große Aue war ursprünglich eine barocke Gartenanlage, im 18. Jahrhundert wurde sie nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsgartens umgestaltet. Die Orangerie, die im frühen 18. Jahrhundert erbaut wurde, beherbergt heute ein Restaurant, das sich prima für einen kleinen Zwischenstopp mit Kaffee und Kuchen anbietet. Und sollte das Wetter nicht zu einem Spaziergang durch den Park einladen, dann kann man das Astronomisch-Physikalische Kabinett in der Orangerie besuchen, sowie an einer Vorführung im Planetarium teilnehmen.

Von der Karlsaue erreicht man außerdem fußläufig die Fuldaaue (auch Buga genannt), ein Naherholungsgebiet, das anlässlich der Bundesgartenschau 1981 angelegt wurde und neben einem Baggersee auch einen tollen Abenteuerspielplatz umfasst.


Auf dem Weg zurück in die Innenstadt fanden wir unweit der Karlskirche eine neue Kaffeerösterei - Die Kaffeerösterin. Hier gab's leckeren Cappucino und wer in der Innenstadt unterwegs ist, sollte hier unbedingt vorbeischauen - neben Kaffee gibt es auch ausgesuchte Spezialitäten wie Öle, Schokoladen und Zubehör für die Kaffeezubereitung.


Einkaufen im Vorderen Westen und Kuchenessen im Rokkeberg


Von der Innenstadt aus erreicht man mit der Tram bequem den Stadtteil "Vorderer Westen". Hier stehen definitiv die schönsten Häuser der Stadt und hier sind auch die schönsten Läden zu finden. Zum Beispiel das hab selig in der Friedrich-Ebert-Straße mit ausgesuchten Klamotten, Accessoires, Geschenken und Wohnungsdekoration. Oder der kleine Laden des Illustratorenkollektivs rotopolpress, in dem wir in wunderschön illustrierten Büchern geblättert haben, um dann einige im Siebdruckverfahren hergestellte Hefte und Taschen mitzunehmen. Außerdem bietet sich das Viertel hervorragend zum Rumbummeln und Fotografieren an - und wer zwischendurch eine Pause braucht, der kehrt am besten im neuen und sehr stylischen ROKKEBERG ein - mit Himbeerkuchen und Mandarinen-Gurken-Limo ...

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