Samstag, 21. Juni 2014

Kassel - Bergpark Wilhelmshöhe


Treppensteigen zum Herkules


Diese Woche haben wir Urlaub in Monas Heimat Kassel gemacht. Was liegt da näher, als einen Tag für einen Ausflug zum Bergpark Wilhelmshöhe zu nutzen und die zahlreichen Stufen zum Kasseler Wahrzeichen, dem Herkules, hoch (und wieder herunter) zu steigen?

Schloss Wilhelmshöhe und Apollo Tempel

Am besten erreicht man den Bergpark mit dem Auto oder der Straßenbahn. Unterhalb des Schlosses befinden sich der Tram-Bahnhof und ein Park&Ride-Parkplatz, auf dem man kostenlos parken kann. Von dort aus sind es etwa 15 Fußminuten zum Schloss - man kann den direkten Weg wählen oder einen kurzen Abstecher zum Schlossteich, dem Lac, machen (auf dem man im Winter übrigens auch Schlittschuh laufen kann).

Im Schloss, dessen Bau 1786 begonnen wurde, befinden sich die Antikensammlung, die Gemäldegalerie Alte Meister und die Graphische Sammlung.

Wasserspiele - Teufelsbrücke (links oben), Kaskaden (links unten), Aquädukt (rechts unten)

Wasserspiele und Löwenburg


Das Highlight des Kasseler Bergparks sind aber unbestritten die Wasserspiele. Jeden Mittwoch und Sonntag stürzen sich 1200 Kubikmeter Wasser den Berg hinab, geleitet von unzählen Kanälen, Teichen und Kaskaden. Wer möchte, kann vom Herkules aus mit dem Wasser mitlaufen - weil heute Samstag ist, gibt's Kaskaden, Teufelsbrücke und Aquädukt auf den Fotos ohne Wasser. Die Wasserspiele funktionieren nach einer jahrhundertealten Technik und kommen ganz ohne Pumpen aus. 

Herkules und Besucherzentrum mit Video über die Wasserspiele


Zum Glück gibt's im Besucherzentrum direkt hinter dem Herkules einen kurzen Film, der den Weg des Wassers von den Speicherbecken bis zum Fontänenteich zeigt. Der Herkules selbst ist, wie auf den Fotos zu sehen, aktuell noch eingerüstet. Trotzdem lohnt sich der Weg - die Sicht über die gesamte Stadt ist von hier oben einfach atemberaubend schön.

Löwenburg

Vom Besucherzentrum ging's wieder zurück bis auf Höhe der Kaskadenwirtschaft und von dort zur Löwenburg. Das, was von Weitem aussieht wie eine mittelalterliche Ritterburg, ist ein Ende des 18. Jahrhunderts erbautes Lustschloss. Wir sind heute nur einmal durch den Burghof gelaufen, aber die Führungen durch die Waffenkammer, vorbei an den Ritterrüstungen und Gemälden, und die Versteckspiele im Buchenlabyrinth vor der Burg sind wahrscheinlich jedem Kind, das in Kassel aufgewachsen ist, im Gedächtnis geblieben.



Kaffee und Kuchen und der Schlossteich Lac

Kaffee und Kuchen im Bergpark


Und Kaffee und Kuchen? Gab's natürlich auch. Auf dem Hinweg zum Herkules in der Kaskadenwirtschaft, auf dem Rückweg im Café Jérôme. Das befindet sich im Keller des Schlosses und war verdammt schlecht ausgeschildert - die Museumsangestellten, die einem beim Betreten des Museums anschauen, als wolle man ohne Eintritt einen Blick auf die Sehenswürdigkeiten erhaschen, erleichtern das Finden nicht.

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